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Mopedfreunde – Tourenbericht die erste

Ein Bericht von Thorsten Kruppka

„Alle für einen, einer für alle, alles für den Dackel, alles für den Club“ 

Das legendäre Motto von Tom Gerhardt „Hausmeister Krause“ wurde zur diesjährigen geplanten Fahrt zum Sachsenring – GB 2020 Rennwochenende – unserer Gruppe der „Moped-Freunde“ zum Leitsatz.

Eigentlich hatte die Gruppe um Holger Gräcmann bereits vor vielen Monaten mit der Planung und Organisation für unsere Fahrt vom 18.06.2020 bis 22.06.2020 zum Sachsenring – MotoGP 2020 Rennwochenende – begonnen. Die Hotels wurden so ausgewählt, dass der Hintern und der Rücken am Abend ordentlich liegen konnten. Aufgrund der Pandemie-Hygieneregeln mussten nun die Gaststätten bereits im Vorfeld gebucht werden. Hier hatte die Schnitzelauswahl von mir oberste Priorität. Frei nach dem Motto „Ist die Schnitzelauswahl gut, dann schmeckt auch der Rest.“

Erste gemeinsame Pause – Tour 2020

Die Gruppe bestand aus vielen unterschiedlichen Fahrern, ganz junge und natürlich 50+.

Marken wie Harley, Honda, Ducati, KTM und eine BMW (ohne Warnweste) waren vertreten. Fahrer mit viel und wenig Tourenerfahrung, langsame und zügige Biker, mit und ohne Schutzbrief, all das musste von Holger und Dirk bei der Planung beachten werden. Somit standen die Planungen und Rahmenbedingungen. Das Wetter versprach jedoch zu Beginn der Woche nicht auf unsere Seite zu sein, doch der Wettergott hatte Mitleid und der Regen verschonte uns.

Natürlich, wie so vieles in dieser Zeit, viel das Motorradrennen dem Coronavirus zum Opfer.

Zwar unendlich traurig, aber nicht unerwartet und schon gar nicht unvorbereitet gingen wir unserer Alternativplanung nach. Da der Ring bei Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz in Sachsen liegt, die Hotels gebucht wahren, machten wir uns nach Abwägung der behördlichen Vorgaben und Klärung der Route natürlich trotzdem auf den Weg.

1. Tag – Donnerstag der 18.06.2020 – von Köln/Offenbach nach Bamberg

Der erste Mitfahrer Martin hatte die längste Anreise, was ihn nicht schreckte sich bereits am Donnerstagmorgen, von „Kölle am Rhein“, zu uns an den Main auf den Weg zu machen. Die Fahrt mit seiner Harley über die B42 war die perfekte Strecke zum Eingewöhnen für ihn. Landschaftlich wunderschön folgt sie dem Rhein, bis diese zur A66 wird. Nach 3,5 Stunden Fahrt war der Treffpunkt zwischen den „Fürstentümer“ – Frankfurt und Offenbach, auf einem Parkplatz eines Schnellrestaurants, am noch Kaiserlei Kreisel. Dort wartete bereits Thorsten und Holger stieß kurz darauf dazu.

Harley von Martin – fast schon ein Oldtimer

Danach ging die Fahrt über die A3 bis hinter Aschaffenburg (Hösbach) und von da aus über die B26 durch den Spessart nach Lohr am Main. Laufach, Hain, Rechtenbach lagen auf der Strecke. Kurvenreich, aber auch für zügiges Fahren gab es genügend Spielraum.

In Lohr am Main, wollte die andere Gruppe, die bereits vormittags los gefahren sind, dazu stoßen.

Treffpunkt sollte der Campingplatz meiner Jugend sein, hier habe ich meinen ersten Fisch gefangen, hier das erste Lagerfeuer angezündet und viele Stunden am und im Main verbracht. Dirk, Alex und Max hatten schon ein paar hundert Kilometer hinter sich, bevor sie einen Stop in der Eisdiele in Lohr machten.

KTM Duke vor der Eisdiele

Geleitet und sehr gut geführt von unserem erfahrenen Tour-Guide, Dirk Zentgraf, ging es von Lohr am Main mit einer kurvenreichen Strecke durch den Spessart, mit vielen historischen Gebäuden und verschlafenen kleinen Ortschaften. Dirk scheute sich nicht seine Honda African Twin bis an die Grenzen zu führen und auch vollen Einsatz zeigte, als es eine schier unüberwindbare Barriere zum Hotelparkplatz in Bamberg überwand. Liebe Grüße vom Garagentor an den Seitenkoffer.

Honda African Twin mit Automatik

Der Abend endete dann standesgemäß in Bamberg, in einer Privatbrauerei entweder mit Schweinebraten und Klöse oder aber mit dem geliebten und niemals fehlenden Schnitzelteller!

Die Krönung des Tages – Endlich ein Schnitzel!

Teil 2 folgt demnächst…